Empathie = sich einfühlen, mitfühlen, betroffen sein, Verständnis gewinnen ...

 

 

Mit einem aufgebauten Figurenbild kann zu Lebenssituationen eines Menschen geführt werden, z.B. der Gelähmte:

        

        

         Da liegt ein Mensch!

 

         Was zeigt uns sein Körper?

 

         Wie geht es ihm? ....

 

Durch die Führung zum Bild, Informationen (z.B.: Ein Gelähmter, damals ausgestoßen aus der Lebensgemeinschaft aber auf andere angewiesen, Hilflosigkeit, usw.) und konkrete Fragestellungen nähert man sich Schritt für Schritt der Person bzw. den Personen einer Geschichte und deren Lebenssituation.
 
Durch die Betrachtung des Bildes und die Auseinandersetzung mit der Lebenssituation des Menschen werden die Betrachter persönlich angesprochen und angerührt (z.B.: „Ach, der Arme!”, „Gemein, wie die Menschen mit ihm umgehen!“).
 

Betroffen von der Lebenssituation können sich die Betrachter selbst einbringen und eigene Strategien für die vorgestellte Person entwickeln (z.B: „Er muss auf sich aufmerksam machen.“).

Durch die Einfühlungsübung und das dadurch gewonnene Wissen um die Befindlichkeit des Menschen besteht nun ein Interesse, mehr über seine Lebensgeschichte und –situation zu erfahren. Dieses Interesse bringt die Bereitschaft zu größerer Aufmerksamkeit von Seiten der Betrachter beim Zuhören mit sich.