Begegnungstag   -     Zubehörkurs

Gini Neumann <Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!;

 Die Erzählfigur ist nicht nur für Erzählungen geeignet, sondern darüber hinaus in vielen anderen Bereichen.


Wenn Menschen sich begegnen, kommunizieren sie im Wechsel mit ihren Worten und ihren Handlungen, aber auch bewusst oder unbewusst mit ihrem Körper, miteinander, füreinander und auch gegeneinander.
Da die Figur mit ihrer großen Beweglichkeit und ihren Ausdrucksmöglichkeiten stellvertretend für uns Menschen steht, ist sie in verschiedensten Kommunikationsfeldern und Arbeitsbereichen der Menschen einsetzbar.
 
Solche "Arbeitsbereiche" sind z.B.:

- Erziehung: Empathieerziehung, Einüben von Regeln, Umgangsweisen im Miteinander ...

- Unterricht: Spracherziehung, Wahrnehmungschulung, Religion, Ethik ...

- Beratung: Körpersprache, Rollenübernahme ...

- Konfliktbewältigung: Körpersprache, Rethorik ...

- Seelsorge: Sakramentenvorbereitung ...

- Trauer und Abschied: Hozpiz, Trauerbegleitung ...

...                                                                                  In jedem dieser Bereiche ist die Figur ein wertvolles Medium.
 
   
 

 

 

 

 

 

 

 

 

Da die Figur stellvertretend für uns Menschen steht, soll mit ihr wie mit einem Menschen umgegangen werden.
Dadurch wird Achtung des Menschseins und Achtsamkeit im Umgang miteinander vermittelt.
 

Empfehlungen zum Umgang mit der Figur

 Es gibt ein paar wesentliche Punkte guter Handhabung der Figur,

die den Betrachtern diese Wertschätzung und Achtsamkeit zeigen:  

     

  •   

Greifen Sie die Figuren immer an der Schulter oder unter den Armen – nicht am Kopf.

 

  •  

Achten Sie darauf, dass die Figur menschliche Körperhaltung einnimmt.

 

  •  

Stellen Sie die Figur immer auf einen Boden, ob nun auf den Fußboden oder auf ihre Hand, damit sie geerdet ist.

Menschen, die nicht geerdet sind, also nicht auf einem Boden stehen, schlafen die Füße ein oder sie heben ab.

Baumelnde Füße wirken achtlos.

 

  •  

Achten Sie auf die Haare und Kleidung, so dass die Figuren ordentlich aussehen.

Zerzauste Haare, Fäden, die von den Kleider weghängen, und eingeklemmte Kleidung sehen nicht gut aus. Dies hat keine gute Wirkung.

 

  •  

Weiche, leichte Stoffe verdecken weniger den Körperausdruck,

schwere überladene Kleidung „erdrücken“ die Figur.

 

                   


Ein Figurenbild entsteht während der Erzählung

allerlei 008 

In Kindergottesdiensten oder im Unterricht kann oft ein Figurenbild im Voraus nicht aufgebaut werden.

Es entsteht deshalb während der Erzählung.

Die Figuren und das  dazu notwendige Material liegt bereit in einem Korb oder in einer Tasche = die Erzählung aus der Tasche.

 

Dafür hat sich folgende  Vorgehensweise  bewährt:

Zuerst wird der Ort, der Erzählrahmen bereitet. Dabei können die Kinder sehr gut mit einbezogen werden.

Dann werden die Personen (Figuren) plaziert.

Vor dem Einstellen in das entstande Bodenbild/Landschaftsbild wird jede Figur vorgestellt.

 Berufung der Jünger Jesu